Apfelsäure für die Behandlung der Fibromyalgie

Die Apfelsäure ist eine organische Säure, die zur Klasse der Alpha-Hydroxy Säuren gehört. Sie wird im menschlichen Körper erzeugt und kann auch aus verschiedenen Nahrungsmitteln aufgenommen werden. Da sie in fast allen Früchten gefunden war, wird sie oft als Fruchtsäure bezeichnet. Die Äpfel enthalten große Menge an Apfelsäure. Andere Quellen sind Preiselbeeren, Trauben und sogar Tomaten. Die Apfelsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Erzeugung der inneren Energie im Körper. Die Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Apfelsäure sind ein hervorragendes Heilmittel für verschiedene körperliche Beschwerden. Fibromyalgie ist eine von ihnen.

Was ist Fibromyalgie

 

Die Fibromyalgie ist eine chronische Gesundheitsstörung, von der vor allem die Frauen im mittleren Alter betroffen sind. Sie ist durch Symptome wie Schmerz und Steifigkeit der Gelenke, Kopfschmerzen, Reizdarm, Verspannungen, Müdigkeit und Erschöpfung charakterisiert. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass die lokale Hypoxie in den Muskeln hauptsächlich für dieses Problem verantwortlich ist. Die Hypoxie bedeutet, dass die Versorgung der Muskelzellen des Körpers mit Sauerstoff gestört ist. Als Ergebnis ermüden die Muskeln sehr schnell und das Muskelgewebe erleidet einen Zusammenbruch.

 

Apfelsäure und Fibromyalgie

Verschiedene klinische Studien wurden mit den Fibromyalgie-Patienten durchgeführt, um die Wirkung von Apfelsäure auf Fibromyalgie zu erkennen. Es war festgestellt, dass sie wahre Wunder bei Fibromyalgie wirkt, wenn die Apfelsäure zusammen mit dem Nahrungsergänzungsmittel Magnesium verabreicht wird. Die meisten Frauen haben eine signifikante Linderung der Gelenkschmerzen innerhalb der ersten paar Tage gespürt. Grundsätzlich ist die Rolle der Apfelsäure in der Energieproduktion auf der zellulären Ebene sehr wichtig. So erhöhen sich die Ausdauer der ermüdeten Muskelzellen. Ein weiterer Vorteil der Apfelsäure für Fibromyalgie ist, dass sie Aluminium-Toxizität im Körper eliminiert. Mit anderen Worten blockiert sie die toxische Wirkung von Aluminium sehr effektiv. Das ist besonders wichtig, weil die Aluminium-Toxizität eventuell für die Entstehung der Fibromyalgie verantwortlich ist.

Die Apfelsäure sollte in Kombination immer mit elementarem Magnesium eingenommen werden. Die wichtigsten Funktionen des Körpers hängen mit diesen Inhaltsstoffen zusammen. Bei den Fibromyalgie-Patienten war ein sehr niedriges ATP- (Adenosin Triphosphat) Niveau festgestellt, was oft die kognitive Funktion des Gehirns beeinträchtigt. Magnesium hilft, das Enzym ATP in seinen aktivierten Zustand zu bringen. Das ist auch für die Erhöhung des Serotoninspiegels im Gehirn erforderlich, der ziemlich niedrig bei den Fibromyalgie-Patienten ist. Eigentlich ist diese Komponente ein Gehirn-Neurotransmitter, der bei der Wahrnehmung von Schmerzen hilft. Einige dieser Patienten neigen zu Magnesiummangel, wo doch das Magnesium mit einigen wichtigen Funktionen wie Nervensignale oder Muskelkontraktion des Körpers verknüpft ist. Die Einnahme von Magnesium wird die Wiederherstellung dieser Aktivitäten fördern.

Die empfohlene Dosis von Apfelsäure für die Fibromyalgie-Behandlung liegt bei 1.200-2.400 mg zusammen mit 300-600 mg elementarem Magnesium. Allerdings ist eine genaue Dosis je nach Schwere der Symptome bei jedem einzelnen Patienten bestimmt. Da es sich um eine natürlich vorkommende Substanz handelt, ist sie absolut sicher und zeigt keine ernsten Nebenwirkungen. In einigen Fällen kann eine längere Verwendung von Apfelsäure geringfügige Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und gastrointestinale Symptome hervorrufen und verursacht jedoch keine Nebenwirkungen bei gemeinsamer Einnahme mit anderen Medikamenten. Dennoch ist es ratsam, zuerst den Arzt diebezüglich zu konsultieren.