Blasen an den Beinen

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Die Blasen an den Beinen sind Eruptionen auf der Hautoberfläche, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Sie können überall am Bein unterhalb des Knies vorkommen. Diese Blasen treten auf, wenn sich die Haut und Schuhe bzw. Kleidung aneinander reiben. In Abhängigkeit vom Gesundheitszustand können die Blasen klein bis groß und schmerzhaft bis schmerzfrei sein.

Ursachen für Wasserblasen an den Beinen

Eine häufige Ursache sind Schuhe, z. B. nach einem Marathon oder langen Bergwanderungen löst sich die äußere Hautschicht von der inneren wegen längerer, intensiver Reibungen und der Raum zwischen diesen Schichten füllt sich mit Lymphflüssigkeit. Das ist ein Schutzmechanismus des Körpers, der die Haut vor jeder Art der Gewebeschäden zu schützen versucht.

Die juckenden Blasen an den Beinen entwickeln sich auch aus allergischen Gründen, wenn die Haut in direkten Kontakt mit einem bestimmten Stoff, bestimmten Chemikalien oder organischem Material kommt.

Eine schlechte Durchblutung in den Beinen ist eine weitere Ursache. In diesem Zustand kann der Blutfluss nicht in die Beine gelangen und die Haut ist unterernährt. Als Ergebnis nimmt jede offene Wunde eine Menge Zeit, um zu heilen, dabei entsteht eine Tendenz zur Bildung der Wasserblasen an den Beinen. Die Probleme wie Krampfadern, Schwellungen der Venen können zur Entzündung der Haut in der Nähe der betroffenen Vene und somit zur Blasen- oder Geschwürbildung an den Beinen führen. Bei den Diabetikern brechen diabetische Geschwüre an den Beinen aus.

Arterielle Probleme können die richtige Durchblutung behindern, was zur Blasenbildung führt. Die übermäßigen Wassereinlagerungen im Körper sind eine weitere Ursache. Die Flüssigkeit bleibt unter der Hautoberfläche gefangen und formt sich zu Blasen. Übermäßiger Verzehr von salzigen Speisen, hormonelle Veränderungen, prämenstruelles Syndrom, Schwangerschaft, Nebenwirkungen einiger Medikamente sind die wichtigsten Ursachen von Wassereinlagerungen im Körper. Wenn die Beine den extrem hohen Temperaturen ausgesetzt sind, können an den Beinen die Blasen ausbrechen.

Behandlung der Wasserblasen an den Beinen

Wenn die Wasserblasen auf der Haut klein sind, verheilen sie von selbst. Dieser Bereich soll bloß sauber und trocken gehalten werden; dann wird die Flüssigkeit in den Wasserblasen vom Körper allmählich aufgenommen. Bis dahin kann man einen Verband um die Blase legen, um jegliche Reibung zu verhindern. Wenn die Blase groß und schmerzhaft ist, sollte sie aufgestochen werden. Dazu nimmt man eine Nadel, hält sie über der Flamme zum Sterilisieren und sticht dann die Blase auf. Dann drückt man mit der Hand sanft auf die Blase, so dass die Flüssigkeit richtig abfließt. Auf diesen Bereich wird antibiotische Creme aufgetragen und mit Bandage abgedeckt. Der Verband soll mindestens einmal täglich oder nach Bedarf gewechselt werden.

Wenn man Blaseninfektion, Anamnese von Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Wassereinlagerungen im Körper hat, soll einer den Arzt besuchen. Er wird geeignete Medikamente gegen Infektionen oder Flüssigkeitsbildung verschreiben. Vitaminpräparate können dem Patienten verabreicht werden, um die Blutzirkulation zu verbessern. Wenn die Blasen durch die Durchblutungsstörungen verursacht sind, dann sollen die Beine in einer erhöhten Position ruhen. Die Ärzte empfehlen oft, weniger Salz zu konsumieren, um die Wassereinlagerungen zu reduzieren.

Der beste Weg, der Bildung von Wasserblasen an den Beinen vorzubeugen, ist die Reibung der Haut an irgendeinem Teil der Beine zu verhindern. Das kann mit extralangen Socken erreicht werden. Es ist auch wichtig, die Haut in einem trockenen Zustand zu halten.