Behandlung der Myositis ossificans

155

Myositis ossificans ist eine Weichteilverknöcherung der verletzten Körperstelle. Das ist eine seltene Erkrankung, die das Ergebnis einer stumpfen Verletzung oder einer Muskelverletzung ist. Die Sportler leiden oft an Myositis ossificans, bei der die tiefen Gewebe stark bluten. Die Fußballspieler mit Verletzungen in der Mitte des Oberschenkels erleiden Schmerzen und Blutergüsse, die zu dieser Erkrankung führen. In weichem Gewebe und den Muskeln des Körpers entwickelt sich nach der Verletzung ein Hämatom (spezifischer geschwollener Bereich). In einiger Zeit bildet sich ein Knochen innerhalb des Muskels an der verletzten Stelle.

Myositis bedeutet die Bildung von Knochen innerhalb des Muskels. Das ist eine ungewöhnliche Erkrankung, und niemand kennt ihren Grund. Die Ärzte sind immer noch auf der Suche nach der Ursache der Myositis ossificans. Der abnorme Knochen wird leicht mit Hilfe von Röntgenstrahlen erkannt. Allerdings gibt es einen Grund zur Sorge, wenn die Röntgenuntersuchung einen Tumor (unkontrollierter Wachstum von Zellen) zeigt, der sich in den Weichteilen entwickelt. Um sicherzustellen, dass die ungewöhnliche Knochenmasse gutartig (nicht krebsartig) ist, wird eine weitere Röntgenuntersuchung der verletzten Stelle in einigen Wochen durchgeführt.

Behandlung von Myositis ossificans

Den Menschen mit dieser Erkrankung wird vollständige Ruhe empfohlen. Das spielt eine sehr wichtige Rolle für die Genesung. Die Patienten werden gebeten, ihre Bewegungen einzuschränken. Die Immobilisierungsilfsmittel werden den Heilungsprozess beschleunigen.

Auf die verletzte Stelle kann man Eis auflegen, um die Schmerzen zu lindern. Zunächst soll die Massage vermieden werden, um weitere Blutungen zu verhindern. Nachdem die Blutung aufgehört hat, kann die Massage-Therapie eingesetzt werden, um die Spannung und Stress der betroffenen Weichteile zu lindern. Die Massage wird die Schmerzen erheblich entlasten, die Flexibilität der Muskeln wiederherstellen und die Durchblutung verbessern. Es ist empfohlen, eine schützende Unterstützung wie Schaumstoff oder Gips zu tragen.

Unter entzündungshemmenden Medikationen  ist Indomethacin zur Linderung der Beschwerden sehr wirksam.

Wenn Myositis ossificans in einigen Monaten nach der Behandlung weiterhin starke Schmerzen verursacht, wird eine Operation zwecks Knochenentfernung durchgeführt. Eine Behinderung der normalen Gelenkbewegungen und Nervenreizung bei dieser Krankheit weisen auch auf die Notwendigkeit des Eingriffs hin. Jedoch wenn der Zustand frühzeitig diagnostiziert war, ist es mit einer Operation abzuwarten, weil Myositis ossificans noch nicht “reif” ist.  6 bis 12 Monate sollen erst vergehen, bevor die Verknöcherung herauszuoperieren ist, sonst ist ein Rückfall wahrscheinlich.