Symptome der Hefeallergie

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Die Hefe (Candida albicans) ist ein Pilz, der im Körper des Menschen sowie in einigen Nahrungsmitteln enthalten ist. Die Hefe in kleinen Mengen im Gedärm stellt keinen besonderen Schaden dar. Normalerweise ist ihre Wirkung durch das Bakterium Lactobacillus acidophilus im Körper ausgeglichen, das das Wachstum der Hefe verhindert. Aber manchmal überwältigt die Hefe die Bakterien, wenn sie in großen Mengen in den Körper gelangt und sich ansammelt. Das führt zu Symptomen der Hefeallergie.

Manche Menschen reagieren sehr empfindlich auf die Hefe und entwickeln Reaktionen auf den Konsum von Naahrungsmitteln mit Hefe. Die Statistiken zeigen, dass jeder dritte eine Hefeallergie hat. Die Betroffenen sind überempfindlich auf das Protein in der Hefe. Ihr Immunsystem geht davon aus, dass das Protein in der Hefe ein Fremdkörper ist, und produziert Antikörper gegen sie. Histamin und die Antikörper werden in die Blutbahn freigesetzt, um das Hefe-Protein und dadurch die allergischen Symptome zu neutralisieren.

Ursachen für Hefe-Allergie

Es gibt zwei Gründe der Hefeallergie. Der eine, wenn die Menschen allergisch auf Nahrungsmittel mit Hefe wie Brot, Wein, Bier, Käse, Champignons, getrocknete Früchte, Erdnüsse, Tomaten, Essig, Sojasoße und einige andere Produkte sind. Wenn man sich nach einem Bier oder nach dem Verzehr von Brot müde fühlt, dann ist es die Allergie auf Hefe. In diesem Fall ist der beste Weg, die oben genannten Nahrungsmittel zu vermeiden. Man soll das Zutatenverzeichnis sorgfältig lesen und keine Nahrungsmittel mit Hefe verbrauchen.

Der zweite Grund ist, wenn sich im Körper die Hefeinfektion Candidiasis entwickelt. Candidiasis ist auch als Hefeinfektion, Soor, Candidose, Moniliasis oder Oidiomycosis bekannt. Das ist eine Pilzinfektion, die die Anwesenheit der Hefe in einigen Körperteilen anzeigt. Sie siedelt sich in den feuchten Körperbereichen wie Mund- und Vaginalbereich bei Frauen an und kann mit oralen Medikamenten behandelt werden. Andere Nahrungsmittelallergien können die Hefeallergie bei den Frauen auslösen. Obwohl die Fälle von Candidiasis bei Frauen häufiger sind, können die Männer ebenfalls betroffen sein. Der reduzierter Konsum von Zucker, insbesondere raffiniertem Zucker, hilft, die Infektion zu unterdrücken. Raffiniertes Zucker muss vollständig durch Honig ersetzt werden.

Andere möglichen Ursachen für diese Allergie können Antibabypillen, Antibiotika, niedriger Gehalt von Vitamin D etc. sein. Manche Leute  haben diese Allergie auf Antibiotika und Steroide. Diabetes und Bestrahlungsbehandlungen (Chemotherapie) können einen anfällig für die Erkrankung machen. Die Hefeallergie kann eine Nahrungsmittelallergie fördern und umgekehrt.

Symptome der Hefeallergie

Die Symptome dieser Allergie treten in der Regel in einigen Minuten oder Stunden nach dem Verbrauch oder Einatmens der Hefe auf. Bei einer leichten Reaktion dauern sie nicht länger als einen Tag. Einige der Symptome sind:

  • Halsschmerzen
  • Niesen
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte Nase
  • Juckende Augen und Nase
  • Hautausschlag
  • Verdauungsprobleme und Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Weiß belegte Zunge
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • Tränende Augen und laufende Nase
  • Schwindel
  • Keuchen
  • Müdigkeit
  • Husten

Die Hefeallergie schwächt das Immunsystem und die lebenswichtigen Organe ab und verursacht Störungen im Körper. Es gibt keine besondere Behandlung, weil diese Erkrankung nicht genug erforscht ist. Einfache Vermeidung von Hefe und hefehaltigen Nahrungssmitteln verhindert die Allergie.  Von alkoholischen Getränken, penicillinverwandten Arzneien und raffiniertem Zucker soll man Abstand nehmen. Zur Kontrolle der Hefeinfektion stehen orale Medikamente zur Verfügung.

Eine Hefeallergie zu diagnostizieren ist nicht einfach, weil die Symptome denen von jeder anderen Krankheit ähnlich erscheinen. Doch im Fall von Hefeinfektion wird Nässen der weißen Flüssigkeit aus den infizierten Bereichen die Hefe-Infektion bestätigen. Die weiße Flüssigkeit wird wie Hefe riechen.

Sie müssen Ihre Körperreaktionen gut verstehen und erkennen, ob Sie allergisch auf Hefe in der Nahrung sind. Wenn Sie denken, es wäre eine Hefeallergie, sollen Sie sich sofort ärztlichen Rat holen.