Fersenbeinfraktur

Ein knöcherner Vorsprung an der Rückseite oder Unterseite des Fußes wird medizinisch als Osteophyt bezeichnet. Gemeinhin als Knochensporn bekannt, entwickeln sich diese knöchernen Vorsprünge auf den Knochen, Bändern oder Sehnen. Wenn die Knochensporne entlang der Kanten des Fersenbeins entstehen, bezeichnet man sie als Fersensporn. Obwohl die äußere Oberfläche des Fersenbeins sehr hart ist, kann es nicht immun gegen alle Verletzungen sein. Die Verletzungen durch Überbeanspruchung oder die Fersenbein-Stressfrakturen sind nicht sehr ungewöhnlich. Das Fersenbein kann z. B. durch einen Sturz aus der Höhe gebrochen sein. Da das Fersenbein das Körpergewicht trägt, steht es bei Laufen oder Joggen unter viel Belastung. Der Sturz oder Verletzungen können zur Bildung des Fersensporns führen.

Ursachen und Symptome der Fersenspornfraktur

Der Fersensporn ist grundsätzlich den anatomischen Veränderungen im Fersenbein zugeschrieben. Sie erscheinen aufgrund der Belastung von tragenden Strukturen der Füße. Die häufige Ursache für das Fersensporn-Syndrom ist eine Erkrankung mit der Bezeichnung Plantarfasziitis. Die Erkrankung wird mit der Entzündung der plantaren Faszie, einem harten Band, das auf der Unterseite des Fußes verläuft, in Verbindung assoziert. Die Plantaraponeurose entzündet sich meist durch eine zu hohe Belastung der Füße. Der Körper reagiert auf die Entzündung mit der Bildung eines Fersensporns. Das ist die Reaktion auf das ständige Ziehen des Knochens aus einer Sehne oder einem Band.

Wenn die Bänder oder Sehnen entzündet sind, versucht der Körper, den Schaden durch die Bildung eines zusätzlichen Knochens im betroffenen Bereich zu reparieren. Da die Tänzer, Sprinter, Kletterer, Dachdecker und fettleibigen Menschen mehr als andere durch wiederholtes Belasten oder Ziehen von Plantarfaszie belastet werden, sind sie für die Entwicklung des Fersensporns anfälliger. Diese knöchernen Vorsprünge können heftige Schmerzen hervorrufen, wenn sie gegen umliegendes Gewebe drücken. Schwere Verletzungen wegen des Pralls auf dem Fersenbein können es zum Bruch bringen. Daraus folgen Symptome wie Fersenschmerzen, Schwellungen, Rötungen und Druckstellen. Die Schmerzen werden dann beim Stehen, Gehen oder Laufen empfunden. Ein gebrochener Fersensporn verhindert, dass mit vollem Gewicht auf die Ferse getreten wird. Die Schwere der Symptome hängt von der einwirkenden Kraft sowie der Position des Fußes zum Zeitpunkt der Verletzung ab.

Behandlung der Fersenspornfraktur

Wenn Sie sich für die Selbstbehandlung entscheiden, ist es immer besser, einen Arzt zu konsultieren. Neben der körperlichen Untersuchung und Bewertung der Symptome können die Ärzte auch eine Röntgenaufnahme anordnen, um den Schaden einschätzen zu können. Es ist wichtig festzustellen, ob es der Fersensporn selbst oder der Knochen wegen des Fersensporns gebrochen ist. Wenn das Röntgenbild einen gebrochenen Fersensporn zeigt, kann eine Operation des Fersensporns als Teil der Behandlung von Fersenfraktur empfohlen sein.

Wenn das Röntgenbild nur einen gebrochenen Fersensporn zeigt, könnten die Ärzte Ruhe, Eis- Kompressen und Entlastung empfehlen. Der Patient soll sich ausreichend Ruhe gönnen und alle anstrengenden körperlichen Aktivitäten unterlassen, die für das Fersenbein stressig sind. Die Anwendung von Eispackungen und Kompressionsverbänden wird bei der Reduzierung der Schwellung helfen. Das betroffene Bein während des Schlafens oder Sitzens angehoben zu halten wird auch dazu beitragen. Man sollte die Krücken benutzen und vermeiden, das Körpergewicht auf den betroffenen Fuß zu verlegen. Zur Reduzierung der Schmerzen werden entzündungshemmende Medikamente verschrieben. Wenn die Verletzung ernst ist, können die Ärzte eine Operation des Fersensporns empfehlen. Sobald sich der Patient nach der Operation deutlich erholt hat, kann er Übungen ausführen, um das Fersenbein zu stärken. Das Tragen der Schuhe mit Orthesen wird sich nützlich erweisen und verringert die Belastung auf das Fußgewölbe.