Glykolsäure für die Behandlung der Akne

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Die Akne ist eine Hautkrankheit, der man meist während der Pubertät begegnet. Die Mehrheit der Menschen wird sie in ihren Zwanzigern los. Doch bei einigen kann diese Erkrankung auch in den Dreißigern und Vierzigern anhalten. Ursachen für die Akne gibt es viele, z. B. überschüssige Öl- und Talgproduktion, Verstopfung der Haarfollikel oder die Bakterien in der Haut. Zur Behandlung der Akne wird oft die Glykolsäure als beliebtes Hausmittel verwendet.

Glykolsäure

Die Glykolsäure gehört zu einer Gruppe von Chemikalien, die als alpha-Hydroxysäuren (AHA) oder Fruchtsäuren bekannt sind. Sie ist ein natürliches Produkt, das aus dem Zuckerrohr gewonnen ist. Idealerweise sollte die Glykolsäure nicht in Konzentrationen über 10% angewendet werden, sonst kann sie der Haut sehr schaden. Deshalb enthalten die meisten Produkte auf dem Markt die Glykolsäure als Inhaltsstoff in der Konzentration zwischen 8 und 10 Prozent.

Verwendung von Glykolsäure für Akne

Auf dem Markt sind zahlreiche Hautpflegeprodukte für Akne-Fälle erhältlich, die Glykolsäure als Inhaltsstoff enthalten. Die Lotionen und Cremes mit Glykolsäure spenden der zu Akne veranlagten Haut Feuchtigkeit, ohne sie dabei fettig zu machen.

Man kann seinen eigenen Mix anfertigen, indem die Glykolsäure und Salicylsäure vermischt werden. Der Mix ist dann auf die Haut für die Behandlung der Akne aufzutragen. Die Glykolsäure bricht die abgestorbenen Zellen der Haut und die Salicylsäure hilft, sie von der Hautoberfläche zu entfernen. Auf diese Weise öffnen sich die Hautporen und es wird so der Wiederkehr der Akne und Pickel in der Zukunft vorgebeugt.

Die Glykolsäure, die auch als Alphahydroxysäure (AHA) genannt ist, wird zur Behandlung der Akne-Narben eingesetzt. Die Behandlung umfasst in der Regel Gesichts-Peelings einmal pro Woche im Laufe bis zu sechs Wochen. Jedes Mal wird ein Peeling mit Glykolsäure auf das Gesicht aufgetragen. Das beschleunigt die Bildung der neuen Zellen auf der Oberfläche der Haut. Wenn die neuen Zellen gebildet werden, verkleinern sich die alten Narben automatisch. Auch die Recovery-Zeit des Gesichts ist viel kürzer im Vergleich zu anderen chemischen Peelings. So kann die Glykolsäure für die Behandlung der Akne-Narben sehr vorteilhaft sein.

Vorteile der Glykolsäure für Akne

Die Glykolsäure ist sehr sauer. Das macht sie ideal für ein Hautpeeling. Nachdem die Glykolsäure auf die Haut aufgetragen ist, dringt sie tief in die Haut ein und entfernt Öl und Schmutz, die die abgestorbenen Zellen der Haut zusammenhalten. Wenn die Haut von Öl, Schmutz und den abgestorbenen Zellen gründlich gereinigt ist, verbleiben wenig Chancen für die Wiederkehr der Akne.

Die Glykolsäure ist auch ein natürlicher Feuchtigkeitsspender. Eine zu Akne neigende Haut ist in der Regel sehr sensibel und fettig, und Lotionen und Cremes mit Glykolsäure sind in diesem Fall eine ideale Lösung.

Nachteile der Glykolsäure für Akne

Die regelmäßige Anwendung der Glykolsäure auf der Haut kann sie sehr empfindlich zum Sonnenlicht machen. Nach dem Abschluss einer Akne-Behandlungskur soll man ein Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 anwenden, um Sonnenbrände zu vermeiden.

Während der Akne-Behandlung mit der Glykolsäure könnten im Gesicht Rötungen auftreten. Die mögliche Ursache wären höhere Konzentration der Glykolsäure, worauf die Haut entsprechend reagiert.

Diese Nebenwirkungen sind jedoch nur vorübergehend und verschwinden innerhalb von wenigen Tagen.