Infektion des Zahnfleisches nach der Zahnextraktion

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Eine Zahnextraktion wird durchgeführt, um weitere Schäden an der Struktur der Zähne, die um den infizierten Zahn liegen, zu verhindern. Manchmal wird ein Zahn gezogen, damit man zusätzlich Platz für eine kieferorthopädische Behandlung hat. Allerdings sind die häufigsten Ursachen für die Zahnextraktionen Karies oder Infektion. Die Zahnfleischerkrankungen können Auswirkungen auf das Stützgewebe und die Knochenstruktur der Zähne haben, weswegen die Zahnextraktionen durchgeführt werden müssen. In einigen Fällen kann es zu einer Zahnfleischentzündung nach der Zahnextraktion kommen.

Ursachen für Zahnfleischentzündung nach der Zahnextraktion

Obwohl nach einer Zahnextraktion die Heilung in den meisten Fällen glatt verläuft, kommt es manchmal zu Infektionen. Bei der Zahnentfernung können schädliche Bakterien in den Blutkreislauf gelangen und eine Zahnfleischentzündung verursachen. Nachdem der Zahn gezogen war, bleibt das Zahnfleisch geöffnet und ist dem Risiko einer Infizierung ausgesetzt. Wenn es nach der Zahnextraktion nicht ordnungsgemäß nachgesorgt wird, kann eine Zahnfleischentzündung entstehen.

Die Infektion nach der Zahnextraktion kann ebenfalls verursacht werden, wenn das Blut in der Alveole kein Blutgerinnsel bildet oder das Blutgerinnsel vorzeitig bricht, was als trockene Alveole bekannt ist. Bei der trockenen Alveole wird der darunter liegende Knochen der Luft und Nahrung zugänglich. Das führt zu verstärkter Vermehrung der Bakterien, nachfolgenden Schmerzen, dem Mundgeruch oder den Geschmacksveränderungen.

In einigen Fällen, wenn der Zahn entfernt war, können die Bakterien im Mund weiter existieren, hauptsächlich wegen unzureichender Mundhygiene. Allerdings ist es auch möglich, dass die Bakterien möglicherweise nicht bereits vor dem Zahnziehen vorhanden waren, jedoch sich danach um die Alveole angesiedelt haben. Da die Alveole für Infektionen anfällig ist, kann das Zahnfleisch infiziert werden. Die Erkrankungen wie geschwollenes Zahnfleisch, Blutungen um die Alveole sind ein Indikator für eine Zahnfleischentzündung nach der Zahnextraktion.

Symptome einer Zahnfleischentzündung nach der Zahnextraktion

Wenn die Alveole in etwa 48 Stunden nach der Zahnextraktion wieder zu bluten beginnt, ist es ein Symptom der Zahnfleischinfektion. Obwohl sie sich nicht unbedingt schwer erweisen kann, ist ein Besuch beim Zahnarzt empfohlen. Ein anderes Symptom der Zahnfleischentzündung ist der Schmerz. Wenn man nicht in der Lage ist, wegen der Schmerzen zu sprechen oder zu essen, soll man unverzüglich den Zahnarzt aufsuchen, um die Probleme mit der Infektion auszuschließen. Ein Geruch aus dem extrahierten Bereich ist ein eindeutiges Zeichen der Infektion, nachdem sich die Speisereste und Bakterien ein Zuhause in der Alveole eingerichtet haben. Geschwollenes Zahnfleisch oder Schwellungen im Gesicht ist auch ein Indikator der Infektion.

Eine Weisheitszahnextraktion kann zu Infektionen bei ca. 1 bis 2% der Patienten führen. In der Regel wird die Infektion mit hohem Fieber, abnormaler Schwellung an der Alveole, Geschmacksveränderungen und schlechtem Geruch begleitet. Die anderen Symptome sind den oben angegebenen ähnlich.

Behandlung der Zahnfleischentzündung nach der Zahnextraktion

Bei der Zahninfektion werden Antibiotika verschrieben, wenn es sich um eine Zahnfleischentzündung nach der Zahnextraktion handelt. Der Zahnarzt kann zu Mundwasserspülungen raten, um den Heilungsprozess zu fördern. Eine Salzwasserlösung ist ein bewährtes Hausmittel für die Behandlung der Zahnfleischentzündung. Kurkuma kann der Salzwasserlösung zugegeben werden, weil Kurkuma ein Antiseptikum ist. Um Schwellungen zu reduzieren, kann man Eispackungen für ca. 20 Minuten auf die Wange auflegen.