Behandlung von Dyshidrosis

Dyshidrosis ist eine Hautkrankheit, die unter vielen verschiedenen Namen wie Dyshidrose, dyshidrotisches Ekzem, dyshidrosiformes Ekzem, Pompholyx oderatopisches Palmoplantarekzem bekannt ist. Sie äußert sich in winzigen Blasen an den Fingern, Handflächen und Fußsohlen. Obwohl Dyshidrosis Menschen jeden Alters betreffen kann, sind nachweislich Jugendliche, im wesentlichen Angehörige der Altersgruppe von 20 bis 40 und noch häufiger Frauen für diese Erkrankung mehr anfällig. Auch bei Säuglingen und kleinen Kindern kann sich die Erkrankung entwickeln.

Ursachen für dyshidrosiformes Ekzem

Das dyshidrosiforme Ekzem ist eine Erkrankung mit unbekannten Ursachen. Früher nahm man an, dass sie durch übermäßiges Schwitzen verursacht sei, aber später stellte es sich heraus, dass Dyshidrosis doch nicht mit Schwitzen zusammenhängt. Allerdings gibt es verschiedene auslösende Faktoren für das dyshidrosiforme Ekzem. Vor allem bringt man es in Verbindung mit anderen Erkrankungen wie Neurodermitis. Sogar einige allergische Erkrankungen wie Asthma, allergische Rhinitis etc. sind für Dyshidrosis verantwortlich. Stress zählt man auch zu einem auslösenden Faktor. In einigen Fällen führen Pilzinfektionen zu Dyshidrosis. Weitere Auslöser sind starke Sonneneinstrahlung, Chemikalien, Chlorwasser, etc.

Die Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel wie Soja-Produkte, Kakao, Schokolade etc., ist ein weiterer Auslöser von Dyshidrosis. Bei manchen Menschen kann der Konsum von Alkohol, Kaffee, Tee, kohlensäurehaltigen Getränken etc. eine Ursache sein. Einige Darmprobleme wie Colitis ulcerosa, Darm-Hefe-Infektion usw., sowie eine Hausstaubmilbenallergie werden auch mit der Erkrankung verknüpft.

Symptome von Dyshidrosis 

Wie bereits erwähnt, sind die kleinen Blasen an den Füßen, Fingern und Handflächen das Erscheinungsbild dieser Hauterkrankung. Sie verwandeln sich später zu juckenden Blasen. In leichten Fällen oder auch im akuten Stadium platzen die Blasen nicht oder schließen sich nicht zu Läsionen zusammen und verschwinden allmählich, ohne weitere Probleme außer ein wenig Schälen zu verursachen. Bei chronischen Erkrankungen öffnen sich die Blasen und fusionieren zu größeren Formen. Die Haut kann reißen, schälen, verkrusten und verhärten. In schweren Fällen entstehen schmerzhafte Schwellungen am Nagelfalz und Risse in den Nägeln. Auch die sekundären Infektionen sind keine Seltenheit.

Behandlung von Dyshidrosis

Das pompholyx Ekzem ist eine Hauterkrankung, der nicht nur mit einer Behandlungsweise beizukommen wäre. Es gibt viele verschiedene Arten der Behandlung und die beste Behandlungsweise ist eine Kombination verschiedener Methoden je nach Zustand des Patienten. In anderen Worten, ein Behandlungsplan für den Einzelfall  ist aufgrund der Schwere und Art der Erkrankung erstellt. Im folgenden sind einige Behandlungsmethoden dieser Erkrankung aufgeführt.

  • Zu Beginn  überprüft der Arzt die zugrunde liegenden Ursachen.
  • Im Falle eines akuten pompholyx Ekzems sind kühle Kompressen zur Beruhigung und Trocknung der Blasen an den Füßen und Händen empfohlen. Dazu gehören schwache Lösungen von Condy der Kristalle (Kaliumpermanganat), Aluminium-Acetat 1% (Burow-Lösung) oder Essig in Wasser etc. Allerdings werden die Kompressen nicht bei trockenen Ekzemen verwendet.
  • Die Kompressen sind  3-4 mal täglich ca. 10-15 Minuten lang anzulegen. Abgesehen von den Kompressen ist Ruhe empfohlen.
  • Wenn die Bläschen sehr groß sind, sollte man die Blasen mit Nadelstichen entleeren. Antibiotika sind auch verwendet, aber nur, wenn sich eine Sekundärinfektion entwickelt.
  • Im akuten Stadium von Dyshidrosis ist manchmal eine kurzzeitige Behandlung mit oralen Steroiden angezeigt. Im einem subakuten und chronischen Stadium werden wirksame topische Steroide häufig verabreicht. In einigen Fällen sind systemische Steroide für einen kurzen Zeitraum verordnet.
  • In manchen chronischen Fällen ist PUVA (Psorales Bad plus UV-A)-Therapie für die Behandlung von Dyshidrosis wirksam. Man wird dabei mit der Psoralen-Lösung und anschließender Belichtung durch langwelliges UV-Licht behandelt.