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Von den Einschlafzuckungen, auch Einschlafmyoklonien genannt, spricht man, wenn es während des Einschlafens zu Zuckungen des Körpers, teilweise in Verbindung mit anderen Auffälligkeiten geht. Die Einschlafzuckungen sind meistens harmlos und können im Laufe des Lebens ab und zu auftreten und wieder von selbst verschwinden. Die Myoklonien des Körpers zeigen sich in plötzlichen und kurzen Zuckungen der Gliedmaßen oder des Rumpfes (Fahn et. Al. 1986). Beim positiven Myoklonus entsteht die Bewegung durch eine aktive Muskelkontraktion, beim negativen Myoklonus (z. B. der Asterixis) durch eine Innervationspause während willkürlicher Muskelkontraktion. Bei visuellen Einschlafzuckungen nimmt der Einschlafende Lichtblitze wahr, die es nicht gibt. Erst wenn durch Einschlafzuckungen das Einschlafen erschwert oder oder nicht möglich wird, spricht man von einer Krankheit. Die Zuckungen können auch während des Schlafes auftreten.
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