Risiken von niedrigem Geburtsgewicht

Die Babys, die vor dem Abschluss der 37. Woche der Schwangerschaft geboren sind, nennt man “Frühchen”, und sie haben üblicherweise ein niedriges Geburtsgewicht. Aber die zum normalen Geburtstermin Neugeborenen können auch niedriges Geburtsgewicht haben. Die Geburt der Zwillinge oder Drillinge zeichnet sich normalerweise durch niedriges Geburtsgewicht aus. Nach der Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation werden die Neugeborenen mit dem Geburtsgewicht unter 2500 g als Babys mit niedrigem Geburtsgewicht (LBW-low birth weight) bezeichnet. Ein Geburtsgewicht unter 1500 g wird als sehr niedriges Geburtsgewicht (VLBW-very low birth weight), ein Geburtsgewicht weniger als 1000 g als extrem niedriges Geburtsgewicht (ELBW-extremely low birth weight) angesehen. Die Werte 2500 g – 4200 g sind als normales Gewicht für einen Neugeborenen betrachtet.

Ursachen für niedriges Geburtsgewicht

Die Frühgeborenen haben ein niedriges Geburtsgewicht, weil sie vor dem normalen Geburtstermin geboren worden sind. Der Fötus braucht genügend Zeit, um zu wachsen. Im Falle der Zwillinge und Drillinge wirkt sich in dieser Hinsicht auch ein begrenztes Raumangebot im Mutterleib erheblich negativ aus. Warum aber die zu normalem Geburtstermin geborenen Babys ein niedriges Gewicht haben? Das erklärt sich durch mehrere Gründe. Eine Unterernährung oder Mangelernährung der Schwangeren ist der allererste Grund dafür. Eine Mutter sollte gesunde und natürliche Nahrungsmittel in ihre Ernährung vor und während der Schwangerschaft aufnehmen. Junk Food, hoch verarbeitete Lebensmittel oder Lebensmittel mit vielen Konservierungsstoffen sind grundsätzlich zu vermeiden.

Trotz einer gesunden Ernährung kann das Baby doch mit einem geringen Gewicht auf die Welt kommen, wenn die Mutter an hohem Blutdruck oder Präeklampsie litt. Diese gesundheitlichen Störungen reduzieren die Durchblutung des Fötus. Der Mangel an Blutzufuhr führt zu Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen, was sich negativ auf das Wachstum des Fötus auswirkt. Die Babys mit angeborenen Erkrankungen oder strukturellen Anomalien können ebenfalls ein niedriges Geburtsgewicht haben. Wenn die Mutter an Erkrankungen wie Anämie, Diabetes, Herzkrankheiten, Nieren-/ Lungenkrankheiten leidet, steigert es die Wahrscheinlichkeit des niedrigen Geburtsgewichts. Die Fehlbildungen der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses kann das Wachstum des Babys beeinträchtigen. Die Plazenta-Probleme führen zu geringerer Durchblutung sowie mangelnder Nährstoffversorgung des Fötus und beschränken sein Wachstum. Die Infektionen im Körper der Mutter oder des Fötus und Chromosomenanomalien sind einige häufige Ursachen für ein niedriges Geburtsgewicht. Nicht nur körperliche, sondern seelische Probleme der Mutter können das Wachstum des Fötus beeinträchtigen. Frauen, die Drogen wie Heroin oder Kokain konsumieren, rauchen oder übermässig Alkohol konsumieren, werden höchstwahrscheinlich mit niedrigem Gewicht ihrer Neugeborenen konfrontiert sein.

Risiken des niedrigen Geburtsgewichts

Das durchschnittliche Geburtsgewicht hängt von verschiedenen Faktoren wie Geschlecht des Babys, allgemeiner Gesundheitszustand, Lebensstil, Körpergröße der Eltern, Rasse etc. ab. Verschiedene Studien erforschten die Beziehung zwischen dem Geburtsgewicht und den späteren Lebensbedingungen aufgrund der körperlichen und geistigen Voraussetzungen. Die Effekte eines niedrigen Geburtsgewichts können sich unmittelbar nach der Geburt wie auch im späteren Leben zeigen.

Ein niedriges Geburtsgewicht erhöht das Risiko der Infektionen bei Säuglingen, weil ihr Immunsystem noch nicht entwickelt ist. Die Babys mit sehr geringem Gewicht leiden in der Regel unter schweren gesundheitlichen Problemen wie Atembeschwerden, Herzprobleme, Gelbsucht, etc. und erfordern eine spezielle Pflege auf der Neugeborene-Intensivstation. Die Beschwerden können innere Blutungen (Blutungen im Gehirn), sehr dickes Blut (Polyzythämie) oder übermäßige rote Blutkörperchen im Blut, niedrige Körpertemperatur, niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie), Darm-Probleme, Sehstörungen etc. sein Die Sterblichkeitsrate ist bei extrem niedrigem Geburtsgewicht höher im Vergleich zu Todesfällen bei normalem Gewicht.

Studien zeigen, dass sich bei den Babys mit niedrigem Geburtsgewicht eher Typ 2-Diabetes entwickelt, und sie häufiger im späteren Leben übergewichtig werden. Es war auch festgestellt, dass erhöhtes Geburtsgewicht und erhöhter Intelligenzquotient Hand in Hand gehen. Einigen Studien zufolge besteht ein Zusammenhang zwischen erhöhtem Risiko für Aufmerksamkeitsstörungen und einem niedrigen Geburtsgewicht. Jedoch sind solche Probleme auch bei Babys mit normalem Gewicht verzeichnet.

Die Frauen sollen sich vor und während ihrer Schwangerschaft in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Die Früherkennung von einem Problem verhindert später schwere gesundheitliche Komplikationen. Ein normales Körpergewicht einer Frau soll in der Regel um 25 bis 35 £ während der Schwangerschaft zunehmen. Eine solche Gewichtszunahme zeigt ein gesundes Wachstum des Fötus. Um das Risiko des niedrigen Geburtsgewichts zu verhindern, sollten werdende Mütter einer gesunden und stressfreien Lebensweise folgen.