Behandlung des gebrochenen Brustbeins

Der Brustkorb ist ein wichtiger Teil des menschlichen Skelettsystems. Zwölf Paare von Rippen, Brustbein, zwölf Brustwirbel und Rippenknorpel bilden den menschlichen Brustkorb. Das Brustbein ist ein T-förmiger Knochen, der in dem mittleren Abschnitt der vorderen Wand des Brustkorbs eingeschlossen ist. Der obere Abschnitt des Brustbeines unterstützt das Schlüsselbein, und seine Ränder sind mit den Enden der Rippen von ersten sieben Rippenpaaren durch einen Rippenknorpel verbunden. Das Brustbein ist in drei Segmente, die als Manubrium, Gladiolen und Schwertfortsatz bekannt sind, geteilt. Manubrium ist der obere breite Abschnitt des Brustbeins, das die beiden ersten Paare der Rippen befestigt, während der Körper des Brustbeins verlängerter Teil des Sternums ist. Der Schwertfortsatz, das kleinste Segment des Brustbeins, ist mit dem siebenten Paar der Rippen verbunden. Er befindet sich am unteren Ende.

Wenn man einen Stoß vor die Brust kriegt oder auf irgendwelche Weise stumpfes Thoraxtrauma erleidet, wirkt der Brustkorb als Schutzhülle und schützt die Organe und Blutgefäße innerhalb des Brustbereichs vor Beschädigungen. In manchen Fällen können jedoch die Rippen stumpfem Thoraxtrauma nicht widerstehen. Wenn auf die Brust mit großer Kraft geschlagen wird, kann es zu einer Sternumfraktur führen. Da kann man sich selber helfen, in erster Linie sich längere Ruhezeiten einlegen, falls es bei kleinen Rissen geblieben ist, aber schwere Frakturen brauchen eine aufwendige Behandlung. Hier sind einige Informationen über die Ursachen der Sternumfrakturen und ihre Behandlung.

Was verursacht den Bruch des Brustbeins?

Die Folgen des stumpfen Thoraxtraumas können Prellungen, Hautrisse, Brüche des Brustbeins und der Rippen sein. Verletzungen der Rippen oder des Brustbeins werden oft in Kontaktsportarten oder als Folge von körperlicher Gewalt zugefügt. Kfz-Unfälle, in denen die Brust kräftig gegen das Lenkrad prallt, sind die häufigsten Ursachen für Verletzungen der Rippen oder des Sternums. Die vorgenommene Herz-Lungen-Reanimation (CPR) kann auch Quetschungen oder Risse am Brustbein hinterlassen. Den durch leichte Verletzungen herbeigeführten Prellungen des Brustbeins  wäre mit Hilfe von warmen Kompressen und Ruhe beizukommen. Ein operativer Eingriff ist notwendig, wenn die Sternumfraktur Komplikationen herbeiführt.

Behandlung des gebrochenen Brustbeins

Wenn Sie nach der Verletzung des Brustbeins Blutergüsse und Schwellungen an der Brust und Schmerzen beim Atmen haben, lassen Sie sich unverzüglich von dem Arzt untersuchen. Der Arzt wird sagen, wie die Sternumfraktur zu behandeln ist, sobald das Ausmaß des Schadens am Brustbein festgestellt war. Eine Röntgen-,  CT- oder Ultraschalluntersuchung verhelfen zu der Beurteilung der Verletzung des Brustkorbs und der Organe innerhalb des Brustkorbs. Aufgrund der seitlichen Röntgenaufnahmen wird die Verschiebung des Sternums eingeschätzt.

Da das gebrochene Brustbein sehr wahrscheinlich Schmerzen und Entzündungen verursacht, wird der Arzt am ehesten Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente oder Steroide verschreiben. In den meisten Fällen von Sternal-Frakturen wird die Bettruhe für etwa 3 bis 4 Wochen verordnet. Danach kann man mit leichten körperlichen Aktivitäten anfangen. Alle sternalen Frakturen benötigen keine Operation. Kleine Risse können mit medikamentöser Therapie und Ruhe geheilt werden, eine schwere Fraktur wird einen Eingriff erfordern. In schweren Fällen von dislozierter Fraktur besteht die Gefahr von Komplikationen, die mit den Organen im Brustkorb zusammenhängen. In schweren Fällen kann die Sauerstoff-Therapie und Überwachung der Herzfunktion vonnöten sein. Sobald das gebrochene Brustbein operiert ist, braucht man drei bis vier Monate Zeit zum Wiederherstellen der Fraktur.

Soweit zum Thema Behandlung des gebrochenen Brustbeins. Da stumpfe Thoraxtrauma den Bruch des Brustbeins verursachen können, darf man traumatische Verletzungen nicht ignorieren. Wenn die bildgebenden Verfahren den Bruch des Brustbeins bestätigt haben, wird bei der Linderung der Schmerzen die medikamentöse Therapie mit Selbstbehandlung verordnet. Im Falle einer dislozierten Fraktur kann eine Operation zur Neupositionierung des Brustbeins notwendig sein.