Überfütterungssymptome bei Säuglingen

Es ist ganz natürlich, dass viele Neugeborene gerne sehr oft stillen möchten. Selbst wenn sie voll sind, wird es nach einer erneuten Stillmahlzeit verlangt. Aus diesem Grund finden manche Mütter es sehr schwer zu entscheiden, ob es nun gleich wieder mal oder doch eine Zeitlang später gestillt werden soll.

Alle neuen Mütter ersehen eine ganze Reihe von Problemen in der Fütterung ihrer Babys, einschließlich der Erkennung der Überfütterung. Hier sind einige Symptome der Überfütterung.

Ein offensichtliches Überfütterungssymptom ist ein ungewöhnlich häufiger Stuhlgang. Die Babys im Alter von 1 Monat oder älter entleeren in der Regel ihren Darm zweimal täglich. Ein mehr häufiger Stuhlgang bedeutet normalerweise eine Überfütterung. Manche übergewichtigen Säuglinge können sechs oder mehr Stühle pro Tag haben. Abgesehen davon ist ein grüner, wässriger und explosiver Stuhl auch sehr häufig ein Anzeichen der Überfütterung.

Natürlich tendiert ein überfüttertes Baby zu Übergewicht. Normalerweise können die Säuglinge ein Pfund Körpergewicht pro Woche zunehmen. Eine darüber hinausgehende Gewichtszunahme ist ein mögliches Zeichen der Überfütterung. Die Mütter sollen es sich zur Gewohnheit machen, das Gewicht ihres Babys zu Hause so oft wie möglich zu kontrollieren.

Die Milchmenge der Mutter kann auch als Anzeige benutzt werden, um das Stillen des Babys zu überwachen. Die Mütter mit reichlich Muttermilch haben in der Regel einen sehr starken Milchspendereflex und geben Milch in größeren Mengen als notwendig ab. Das Kind kann sich verschlucken oder würgen, denn es kann nicht schnell genug herunterschlucken. Das führt oft zu Magenschmerzen und Koliken. Die Überproduktion von Milch wird beurteilt, indem Milch mit einer Milchpumpe abgepumpt wird.

Häufiges Schreien und schlechte Laune des Babys sind ebenfalls häufige Überfütterungssymptome. Ein überfüttertes Baby ist häufig schlecht gelaunt und nimmt stetig in einem sehr kurzen Zeitraum an. Es ist auch sehr reizbar und kann Probleme mit dem Schlafen haben. Die Babys werden in der Regel gerne von ihren Müttern gestillt, die Überfütterung betrifft sie jedoch sehr unangenehm. Wenn die Überfütterungssymptome ignoriert werden, kann das Kind immer weniger nach Stillmahlzeiten verlangen und schließlich es nur dann tun, wenn das Baby sehr hungrig wird. Die Säuglinge, die dieses Stadium erreicht haben, erweisen sich gefährlich dehydriert und können drastisch abnehmen. Als Ergebnis sollen die Mütter zwangsläufig ihre Kinder in einem sehr frühen Alter von der Muttermilch zu entwöhnen.

Eine sehr gute Möglichkeit, die Überfütterung zu verhindern, ist die Milchmenge zu reduzieren. Allerdings ist es sehr wichtig, dies nur nach und nach zu tun. So wird das Kind mit nur einer Brust bei einer Stillmahlzeit gefüttert.

Die Fütterung mit nur einer Brust pro Stillmahlzeit setzt die fettreiche Hintermilch frei, die in der Mitte bzw. am Ende einer Stillmahlzeit ausgegeben wird. Sie ist weißlich und vier- bis fünfmal so fett wie die Vordermilch. Eine Verringerung der Milchmenge pro Stillmahlzeit verhindert auch Magenblähungen und Koliken. Auf diese Weise durchgeht Milch das Verdauungssystem mit regelmäßiger Geschwindigkeit und die meisten Nährstoffe werden vom Körper aufgenommen.

Wenn die oben genannte Methode nicht funktioniert, kann man die Futtermenge noch mehr kürzen. Egal, wie oft das Baby gefüttert werden will, soll ihm nur eine Stillmahlzeit alle drei Stunden angeboten werden. Aber zuerst soll das Kind durch den Arzt als übergewichtig und überfüttert befunden worden sein.